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Beiträge unserer Leser
Alexander Schulz über seine Erfahrungen mit dem Weitwerfen
Seit
1986 beschäftige ich mich mit Bumerangs, seit 1989 mit Weitwerfen.
Zuerst baute ich aus Holz; als ich aber 1991 hörte, daß
man damit nur begrenzte Entfernungen erreichen konnte, begann ich,
aus Pertinax und GFK zu bauen. Später beschränkte ich
mich auf GFK, 2,8 mm, angeregt von den Plänen Winfried Gornys.
Meine Wurfkraft reicht aus für 150 g wiegende Bumerangs; auch
glaube ich, 150 m Weite zu erreichen.
Bisher
habe ich den Dufayard-Challenger und fünf Hooks aus der Baumappe
2 von Gorny/Schlegel nachgebaut. Sehnsüchtig erwarte ich das
Erscheinen der Baumappe 3, fürchte aber, daß sie erst
1998 erscheinen wird.
Zur
Zeit behindert mich die Kälte beim Werfen. Angst vor Muskelriß
und Behinderung durch dicke Kleidung schränken meine Aktivitäten
stark ein.
Schwierig
ist für mich das genaue Erfassen der erreichten Entfernung.
Einmal meinte ich, 140 m erreicht zu haben, weil eine Meßperson
an dieser Marke bereitstand. Immer wieder zeigt sich, daß
man bei Wettkämpfen weniger schafft als beim freien Werfen.
Leider
finden ja wegen der großen Gefahr nur wenige Weitwurf-Wettkämpfe
statt. Kontakt habe ich zu Lorenz Gubler aus der Schweiz. Mir scheint,
wir beiden sind etwa auf dem gleichen Stand. Die Baumappe 2 von
Gorny/Schlegel hat mir mancherlei Anregung gegeben. Zur Zeit werfe
ich mit einem Challenger von 140g. Für persönliche
Kontakte wäre ich sehr dankbar.
Alexander Schulz
Am Brink 5
21493 Talkau - Groß Pampau
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