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September
1995:
Moleman wirft Weltrekord in der Australischen Runde
Die
Tat
Während
der Aufwärmphase beim September-Turnier in Connecticut bat
Barnaby Ruhe seinen Freund Moleman, den neuen V-Bumerang auszuprobieren,
den er von Ola Walberg erworben hatte und mit dem er die 50m nicht
schaffte.
Moleman
begann. Für den ersten Wurf wollte der Schiedsrichter 18 Punkte
geben. Moleman, der allein gesehen hatte, daß er übergetreten
war, korrigierte ihn zu seinem Ungunsten: 17 Pkte.
Der
zweite Wurf erfolgte von der hinteren Wurfkreisgrenze aus, damit
der rückkehrende Bumerang nicht über ihn hinwegfliegen
konnte. Aber statt dessen bremste er ein wenig ab, kam vor ihm rein
und er mußte nach vorn springen, um ihn vor dem bulls eye
zu fangen. 18 Pkte. Nach kurzem Blickkontakt mit Barnaby: dritter
Wurf: Bulls eye, 20 Pkte.
Für
den vierten Catch blieben die Fußspitzen im Zentrum, sein
Körper jedoch mußte sich soweit hinausneigen, daß
er nach dem Fang langsam zu Boden ging. 20 Pkte. Nach dem letzten
Wurf spreizten sich seine Beine über der 9 Punkte-Linie: Ein
Fuß im Zehner-, der zweite im Achterkreis. Der Bumerang kam
heran. Kurz vor dem Fang riß Moleman das rechte Bein hoch,
so daß der bulls-eye-Fuß den einzigen Bodenkontakt bildete.
Wiederum: 20 Pkte. Und: neuer Weltrekord: 95 Punkte.
So
machte Moleman, unter Barnabys aktivierenden Zuschauerblicken, seine
ersten Würfe mit Ola Walbergs V und lernte dabei, das Gerät
über 50m zu werfen. Hatte er alles Barnaby, dem Tutor zu verdanken?
Der
Bumerang
Mit
diesem Bumerang aus 2 mm phenolics von Ola Walberg erreichte der
Amerikaner Moleman (= John Anthony) seinen Weltrekord von 95 Punkten.
Ola beläßt eine eher stumpfe Vorderkante mit ein wenig
Unterschliff. Die Hinterkanten sind sehr dünn, damit die erforderlichen
50 m erreicht werden. Vorsichtig beim Schleifen. Immer weniger abschleifen,
als nötig scheint. Zusätzlich mehr abschleifen kann man
immer, aber dazutun kann man nichts.
wb
(mit
Erl. M.H.R. Nr. 64, S. 18)
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