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MTA Tuning Tips
Mehrere Leser haben sich in der letzten Zeit einen Artikel über
MTA-Tuning gewünscht, einer fragte einfach: "Wie bekomme
ich meinen MTA zum Fliegen?" In Ausgabe 62 der Zeitschrift
Many Happy Returns gibt Chet Snouffer einige wertvolle
Tips zu diesem Thema. Auf die Frage, wie man einen stabilen Flug
erreichen kann, rät Chet:
- Wirf höher als normal, halte den Bumerang extrem senkrecht
und wirf leicht in den Wind. Einige MTAs können fast steil
nach oben geworfen werden!
- Wenn der MTA geradeaus fliegt und ohne Eindrehen ansteigt,
verringere die Längsbiegung an Arm 1 und vergrößere
den Anstellwinkel an Arm 2.
- Wenn der MTA richtig eindreht aber nicht ansteigt, vergrößere
die Längsbiegung an Arm 1 und biege etwas negativen Anstellwinkel
an die Spitze von Arm 1.
- Wenn der MTA beim Schwebeflug hin- und herschaukelt, verringere
die Längsbiegung an beiden Armen.
- Um die Flughöhe zu vergrößern, benutze mehr
Längsbiegung und negativen Anstellwinkel an Arm 1.
- Wenn der Flug OK ist, aber du möchtest mehr Höhe
ohne das Tuning zu verändern, klebe kleine Bleigewichte auf
die Unterseite der Armenden und des Ellbogens.
- Geduld ist der Schlüssel! Teste und tune erst einmal
an einem windstillen Tag, wenn die Wirkung des Tuning erkennbar
ist und nicht durch Änderungen des Windes oder Thermiken
überdeckt wird. Stimmt das Tuning, wirf’ unter verschiedenen
Bedingungen, um das veränderte Flugverhalten kennenzulernen.
Chet gibt dann noch einige Hinweise, wie er seine MTAs biegt. Er
erhitzt sie mit einem hot-air popcorn popper! Da kann man
nur staunen. Aber ein Teekessel oder eine Kerze tun es sicher auch.
Ich möchte noch eine kleine Skizze beisteuern, die die verschiedenen
Begriffe klärt. Als Ausgangsbiegung für einen neu gebauten
MTA empfehle ich eine gleichmäßige Biegung nach oben,
die gesamte Unterseite sollte sanft gewölbt sein, so daß
sie in die Innenseite einer Riesenkugel passen würde. Ganz
wenig positiver Anstellwinkel an Arm 1 kann auch nicht schaden.

gb
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