

Editorial
Sceettrainer
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Unschuldige Kreise an den Himmel zeichnen?
In einem sehr schön illustrierten Beitrag A Boom in Boomerangs
in Spin off, dem Nasa-Jahrbuch 1992, berichtet Ted Bailey über
weitere Anwendungsmöglichkeiten von MTA-Bumerangs: Als Träger von
Tontauben und als Träger von Leuchtkugeln für militärische Zwecke.
Bei dem Tontaubenzweck fiel mir der Bum Lang Fang Gerhard Kalteneggers
ein (Bu We 2/89), den er für seine Kinder gebaut hatte, die ihn dann mit
einem Stock auffangen konnten und ihn auf der Stockspitze rotieren ließen,
wie chinesische Jongleure es mit Tellern vorführen. Ich nahm an, Ted hätte
damals einen Übertragungsfehler gemacht, indem er diese Geräte
als Tontaubenträger definierte.
Daß dem nicht so ist, zeigte er mit sogleich übersandten Kopien,
die wir hier weitergeben. Es handelt sich um einen Plastic-Bumerang von Frank
Donellan. Er hat auf der Unterseite eine Nut zum Einführen der Tontaube,
ebenfalls aus Plastic. Aufschrift Oberseite: Sceettrainer, Unterseite:
Made in W.-Germany. Wer weiß mehr über dieses Gerät (Abbildung links)?
Die militärischen Zwecke verwandelten sich schnell in Zwecke
zur Rettung von Menschen: Die Küstenwache in den USA ist dem Miltär
zugeordnet, und die Retter haben tatsächlich Schwierigkeiten, bei Rettungsaktionen
Leuchtkugeln ausreichend lange Zeit in der Luft zu halten.
(wb)
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