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Schnell trocknenden Lack verwenden
Problem:
Nach Fertigstellung eines neuen Bumerangs warten meine drei Kinder sehnsüchtig
auf den ersten Wurf. Es dauert Ihnen einfach zu lange, bis der Lack endlich
trocken ist.
Lösung:
Ich lackiere die Bumerangs einfach mit "Spannlack" wie er vom Flugzeugmodellbau
her bekannt ist. Dieser Lack ist innerhalb von 5 Minuten trocken. Er ist in
verschiedenen Farben erhältlich.
Zur mehrfarbigen Gestaltung verwende ich gerne selbstklebende Folie die allerdings
sehr dünn sein sollte (z.B. SCOTCHCAL FILM). Der Vorteil liegt im geringen
Gewicht dieser Folie und natürlich in der Zeitersparnis.
Ich hoffe, daß manch leidgeprüfter Vater, dem es ähnlich ergeht,
mit diesen Tips etwas anfangen kann.
Wolfgang Ihle
Geislinger Str. 4
7902 Westerstetten
Bumerangs aus Sperrholzstreifen bauen
Dafür hat Robert Leckie, Richmond, U.K., einen Vorschlag gemacht, der gegenüber
der einfachen Overlap-Technik einen wesentlichen Fortschritt darstellt: den
"gepfropften" Ellenbogen, von mir Sägezahn-Verleimung genannt.
Mit dieser Technik kann man das Sperrholz ohne jeglichen Abfall verwerten, bzw.
man kann Bumerangs aus Sperrholz-Abfall bauen, ohne daß etwa Geräte
minderer Qualität entstünden.
- Die beiden Arme auf Länge schneiden (Überstand beachten!)
- Sägezähne für den ersten Schnitt (auf Arm 2) auftragen (wieder:
Überstand beachten!)
- Schnittflächen mit Schlüsselfeile nacharbeiten.
- Ersten Schnitt auf Arm 1 übertragen (Überstand!)
- Nacharbeiten wie bei Arm 2.
- Mit Zweikomponenten-Kleber plan zusammenleimen.
Nachschleifen - fertig!
(wb)
Lackieren von Polypropylen
Und es geht doch!
Bumerangs aus Polypropylen scheinen sich seit dem Darnell Poly-Wizzard (besonders
für Wind) durchzusetzen. Leider sind die Platten überwiegend nur in
häßlichem RAL-grau erhältlich. Lack haftet aber nicht auf diesem
Material - jedenfalls nicht direkt. So gehts: Mit einer dünnen Schicht
Kunststoff-Haftvermittler (aus dem Autobedarf) grundieren und dann mit Acryl-Sprühlack
lackieren.
(gb)
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